Wer sich über das Magazin informieren will, ist natürlich genau richtig hier:
- unter der Rubrik "donkmag" gibt es eine Kurzübersicht der Highlights der aktuellen Ausgabe
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donkmag ist von Pokerspielern für Pokerspieler gemacht - lasst uns also wissen, wenn ihr etwas besonders gut fandet oder gar nicht so toll. Und wenn ihr oder euer Club schon längst reif für die Öffentlichkeit seid, dann zögert nicht uns das mitzuteilen und schlagt euch oder jemand in eurem Umfeld für einen öffentlichen Wettkampf (fightclub@donkmag.net), eine Vereinsvorstellung (clubs@donkmag.net) oder ein Blog (blog@donkmag.net) vor.
donkmag ftw
donkEditorial - Who's the donkey?
Wieso donkmag? - Das werde ich in letzter Zeit öfter gefragt ...
Das Magazin ist keineswegs an schlechte Spieler gerichtet und macht sich auch nicht darüber lustig, dass alle Nicht-donkmag-Leser Esel sind. "donk" ist vielmehr ein Markenzeichen, ein abhängig vom Standpunkt höchst ambivalenter Begriff, ein Identifikationsmerkmal für die Zugehörigkeit zur Pokerszene... oft genug auch Genugtuung oder eine Art Adelstitel.
Wer wollte nicht schon einmal vom größten d... (ich meinte vom schlechtesten Spieler) am Tisch als donk bezeichnet werden, wer weiß nicht schon im Voraus, was ihn erwartet, wenn ein fehlgeschlagener Bluff am Ende doch mit dem Potgewinn belohnt wird oder der Versuch, die Blinds zu stehlen, von der besseren Hand vereitelt wurde, der Suckout jedoch unser war?
Gerne erzähle ich, wie ich zu diesem Ritterschlag gekommen bin: In einem Live-Turnier mit 320 Teilnehmern und extrem steiler Auszahlungsstruktur war mein Stack während des Bubble Plays auf überschaubare 9 Big Blinds zusammengeschrumpft. Da die erste Preisgeldstufe zu vernachlässigen war und vor allem, da ich seit geraumer Zeit zum ersten Mal wieder die Chance auf ein Open-Raise hatte und hinter mir Spieler saßen, die ein Blindsteal im Großteil der Fälle über sich ergehen lassen, pushte ich mit Pik8/Herz4 vom Cutoff all-in. Leider bezahlte nach langem Überlegen der Small Blind mit Kreuz10/Karo10. Der Turnierdirektor kam mit Mikrofon und Kamerateam während des hand-by-hand-plays zu uns an den Tisch und kommentierte den Kartenverlauf. Mit der 8 im Flop und der 4 auf dem Turn entwickelten sich meine 15% Gewinnwahrscheinlichkeit zu 100% und am Ende hallte ein "8-4 hält" aus den Lautsprechern der Turnierleitung. Während die Zuschauer eher schmunzelten, musste eine tight-passive Gegenspielerin am Tisch ihren Gefühlen Luft machen: "Und ich dachte alle donks wären jetzt schon draußen!"
Dieser "Ritterschlag", für einen Spielzug, den ich unter den gegebenen Umständen immer wieder so spielen würde, beflügelte mich für den Rest des Turniers! - Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine Gegenspielerin letztendlich bubblete und ich das Turnier am Ende gewann.
Manchmal tut es extrem gut, der donkey zu sein, manchmal weh, sie am Tisch zu haben - jeder war schon einmal unabhängig von der Spielstärke der donk an seinem Tisch und wird es auch noch oft genug sein. donk zu sein beschäftigt die Spieler ungemein: der donk ist einfach frech, überzeugt von dem was er tut, vor allem anders und sorgt für Gesprächsstoff - genau wie donkmag!